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By Stefan Faas

Stefan Faas rekonstruiert die beruflichen Anforderungen und Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit in Kindergarten und Krippe und richtet anschließend den Blick auf das erforderliche berufsbezogene Wissen und Können von Erzieherinnen – exemplifiziert am Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung. Im Vordergrund stehen Fragen nach den zu erfüllenden Aufgaben, der Bedeutung von Wissen und Können, der Konkretisierung von Elementen professionellen frühpädagogischen Wissens sowie deren Aktualisierung bzw. Relevanz im Kontext der Auseinandersetzung mit alltäglichen pädagogischen Handlungssituationen. Im Rahmen einer theoretischen examine expliziert der Autor den Wissensbegriff, hinterfragt die Funktionen von Wissen und konkretisiert Komponenten berufsrelevanten frühpädagogischen Wissens und Könnens. In einer empirischen Studie untersucht er die Bezugnahme von Erzieherinnen auf solche kognitiven Ressourcen bei der Begründung pädagogischen Handelns.

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Herausgeber: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach ist Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler.

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Die Satzbedeutung ist dagegen normalerweise unter Anwendung bestimmter Regeln zu erschließen. Sie ergibt sich aus der lexikalischen Bedeutung der einzelnen Komponenten des Satzes, deren grammatischen Bedeutung und der syntaktischen Struktur des Satzganzen. Die Leistung, die beim Satzverstehen zu erbringen ist, veranschaulicht LÖBNER (2003: 15) anhand des Beispielsatzes „Der Hund hat die gelben Socken gefressen“. Nachdem die lexikalische Bedeutung der hier verwendeten Wörter geklärt ist, stellt sich die Frage nach der Bedeutung des ganzen Satzes: „Wenn wir die Wörter genauer betrachten, dann stellen wir fest, dass sie in bestimmten grammatischen Formen vorliegen.

In der Literatur finden sich dazu vielfältige Hinweise und Anregungen (vgl. im Überblick JAMPERT/BEST/GUADATIELLO/HOLLER/ZEHNBAUER 2007). Sie basieren auf der Annahme, dass Fortschritte im Spracherwerb nicht alleine auf (angeborene) Sprachlernfähigkeiten aufseiten des Kindes zurückzuführen sind. Jene Fähigkeiten müssen – wie schon mehrfach angedeutet – vielmehr auf eine Umwelt treffen, welche ein entsprechendes Anregungspotential für die sprachliche Entwicklung bereitstellt (vgl. BRUNER 2002; RITTERFELD 2000).

So macht es einen Unterschied, ob es heißt „Peter mag Linda“ oder „Linda mag Peter“, ob also Peter die Funktion des Subjektes oder die des Objektes zukommt (vgl. GADLER 1992: 109-110). B. im Deutschen die Artikel vor den zugehörigen Adjektiven, diese wiederum vor den Nomen, auf welche sie sich beziehen etc. (Abfolgeregeln). B. ich gehe, du gehst, er geht, wir gehen) (vgl. HEMFORTH/STRUBE 1999: 243). 7 7 Gerade die syntaktischen Regularitäten der Sprache sind vielfältig und umfangreich, so dass es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist, alle umfassend darzustellen.

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