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Herausgeber: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach ist Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler.

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Ionsfreudigen Wasserstoffatom hinterbleibt, welches mit dem Chinonmethid (IIIb) zum Diphenylolmethan (V) zusammentritt. Das hierbei nicht umgesetzte Chinonmethid (IIla) liefert weiterhin Polymerisations- und Oxydo-Reduktiom;produkte, von denen im V. Kapitel ausführlich die Rede sein wird. Dieses Reaktionsschema erklärt zwanglos die experimentellen Befunde: Bei der Hitzehärtung der Dioxydibenzyläther sind nämlich sowohl Polymerisations- und Oxydo-Reduktionsprodukte der Chinonmethide als auch die unter Formaldehyd-Abspaltung gebildeten Diphenylolmethane stets nebeneinander zu finden [HULTZSCH (58)].

Auch die CLAIsENsche Umlagerung von Phenolallyläthern in Allylphenole (99) wäre hier noch hinzuzufügen. ' Bei all diesen Fällen kann man sich heute jedoch nicht mehr mit der einfachen formelmäßigen Darstellung begnügen, sondern muß zu ihrer Deutung auf die Vorstellungen der Tautomerie und Mesomerie zurückgreifen. Nach diesen könnte mindestens zwischen der Methylolbildung in alkalischer Lösung und der Salicylsäuresynthese tatsächlich eine Parallele vorliegen, die sich aber nicht ohne weiteres auf sauer katalysierte Reaktionen ausdehnen läßt.

Hier handelt es sich nämlich um Aldehyde, bei welchen an den der Carbonylgruppe benachbarten Kohlenstoffatomen keine Wasserstoffatome vorhanden sind, wodurch die Eigenkondensation der Aldehyde durch Aldolbildung ausgeschlossen wird. Auch in saurer Lösung wurde bei der Kondensation von Phenolen mit Carbonylverbindungen in einigen Fällen, nämlich mit Chloral [BALFE und WEBBER (120)], Furfurol [PORAI-KosCHITZ (121)], Benzaldehyd [LossEw und AKUTIN (122)] und Acetophenon [TH. ZINCKE (123)] das Auftreten der Carbinolverbindungen OH o OH I I R-C-H 6H I hzw.

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