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By Mathias Weber

Anhand einer Synthese sozial-, geistes-und kulturwissenschaftlicher Literatur sowie mithilfe einer Kombination qualitativer und quantitativer Befragungen untersucht Mathias Weber, wie das Zusammenspiel von Freundeskreis und Mediennutzung Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ihrer Identität und somit die Bewältigung der zentralen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz erleichtert. Besonders das Medienrezeptionshandeln Jugendlicher ist in hohem Maße in die Interaktion ihrer Freundeskreise eingebunden. In der gemeinsamen Nutzung und im Gespräch über Medieninhalte reflektieren Jugendliche die Herausforderungen ihres Alltags und testen neue Verhaltensmuster aus.

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174–175). Katz und Lazarsfeld (1964, S. 269-270, 294-297, 332-334) stellen zudem heraus, dass für unterschiedliche Themen ganz unterschiedliche Personen als 3 Gemeinschaftliche Einbindung als Mittler zwischen Inhalt und Rezeption 57 Meinungsführer fungieren können. Gerade bei Fragen des Lifestyles (bspw. Mode, Kinofilme) sind demnach vor allem junge Menschen einflussreich in ihren sozialen Gruppen, insbesondere in ihren Freundeskreisen. Bei Themen des öffentlichen Lebens sehen die Autoren dagegen vor allem etwas ältere und sozioökonomisch höhergestellte Personen in der Rolle der Meinungsführer.

6–14; Boster und Cruz 2002, S. 477–478; O'Keefe 2002, S. 5; Perloff 2010, S. 12 ). 3 Gemeinschaftliche Einbindung als Mittler zwischen Inhalt und Rezeption 2. 3. 4. 5. 51 massenmedialen politischen Inhalten hat, sondern eher das persönliche Umfeld als Informationsquelle nutzt (vgl. Lazarsfeld et al. 1965, S. 150–151). Qualitatives Gewicht der Informationswege: Selbst wenn sowohl Gespräche als auch massenmediale Inhalte als Informationsquellen genutzt werden, haben die Gespräche den größeren Einfluss auf die Meinungsbildung.

Werden Diskussionen über Politik sich in aller Regel um Dinge drehen, die den Gesprächspartnern aus den Medien bekannt sind, ohne dass ihnen dies im Gespräch notwendigerweise bewusst ist. Dies wäre im Sinne dieser Arbeit keine Anschlusskommunikation. Hierdurch wird zwar die Bedeutung bzw. der Umfang von Medienbezügen in der zwischenmenschlichen Interaktion unterschätzt. Jedoch ist eine empirische Erfassung von Anschlusskommunikation nur möglich, wenn Medieninhalte als Gesprächsbestandteil für Gesprächspartner und damit auch für den Forscher zweifelsfrei identifizierbar sind.

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