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By Dr. Hippolyt Köhler (auth.), Dr. Hippolyt Köhler, Dr. Edmund Graefe (eds.)

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20. handel gelangt zu sein. 2) Die Schrift scheint nicht in den Buch- Anfänge der Asphaltindustrie. 13 stanz dazu geeignet ist, alle Arten von Bauwerk zusammenzufügen oder zu überstreichen, denn er schützt das Holz gegen Fäulnis, gegen Würmer und überhaupt gegen die alles zerstörende Einwirkung der Zeit, und zwar in einem solchen Grade, daß, obgleich beständig dem Wasser, der Luft, dem Eise und jeder Witterung ausgesetzt, anstatt darunter zu leiden, er sozusagen dadurch unzerstörbar wird. Daraus läßt sich leicht schließen, daß dies ein natürlicher Kitt ist, sehr geeignet, Holz, Stein und andere Materialien zu verbinden, aus denen Brücken, Brunnen, Schiffe und alle andere, dem Wasser oder der Feuchtigkeit ausgesetzte Gebäude verfertigt werden.

Nicht besser erging es einem Unternehmen, das die im Jahre 1797 zu Seyssel entdeckten und durch Dekret vom 9. Fruktidor des Jahres V kou~ zessionierten Asphaltlager im gleichen Sinne auszubeuten suchte. Hier wae schon seit längerer Zeit die Gewinnung von Bergteer in lebhaftem Betrieb. J\IIan hatte bald gelernt, aus dem Pulver des daselbst gebrochenen bituminösen Kalksteins durch Zusatz von 5 bis 10 Proz. Iastix herzustellen, vediel aber in den großen Fehler, den Asphalt für alle Zwecke anzupreisen, selbst für solche, für die er sich niemals konnte verwenden lassen.

Die Gebäude neigen sich dann im Maße, wie der Asphalt durch deren Gewicht weggedrückt wird, und in manchen Fällen haben solche sogar abgetragen werden müssen. Die Krater liegen höher als der See, weshalb der ausströmende Asphalt nicht im Zusammenhang mit diesem stehen kann. Viel zur Aufklärung der Verhältnisse haben die Ölfunde der letzten Jahre beigetragen, und es beginnt sich eine ansehnliche Ölindustrie in Trinidad zu entwickeln. Das Öl ist sehr schwer (hat etwa ein spezifisches Gewicht von 0,960) und ist äußerst asphaltreich.

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