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By Rainer Diaz-Bone

Die Economie des conventions (EC) ist eine Wissenschaftsbewegung, die in Frankreich aus einer transdisziplinären Kooperation zwischen Wirtschaftswissenschaftlern und Soziologen entstanden ist. Die EC stellt heute einen prominenten Teil der neuen französischen Sozialwissenschaften dar. Im Zentrum steht eine pragmatische Handlungstheorie, die auf das Konzept der Konvention bezogen wird, um ökonomische Handlungskoordinationen und kollektive Qualitätskonstruktionen zu analysieren. Die EC kann als ein sozioökonomischer sowie pragmatisch-institutionalistischer Ansatz aufgefasst werden, der auch neue Perspektiven auf Organisationen und Märkte eröffnet. Der Band systematisiert die Entwicklung der EC, führt in die wichtigen Grundkonzepte ein und stellt die wichtigsten wirtschaftssoziologischen Anwendungsbereiche dar.

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Hierfür verständigten sich die beitragenden Autoren Dupuy, Favereau, Salais, Orléan, Eymard-Duvernay und Thévenot auf die Bezeichnung „économie des conventions“, die seitdem den Ansatz repräsentiert. Die Entstehung des Themenheftes ist typisch für die bereits benannten Arbeitsformen. Für das Themenheft wurde von 1986 bis 1988 am CREA ein Séminaire durchgeführt, in dem die Autoren in Abständen zusammentrafen, um über ihre Beiträge zu diskutieren und so nicht nur nach und nach die Qualität zu verbessern.

Rechtfertigungsordnungen ebenfalls als international vergleichender Ansatz hervor. Bereits einige Jahre früher haben Robert Salais und Michael Storper die Konventionen in der Ökonomie im Ländervergleich untersucht (Salais/Storper 1993). Insbesondere die etwas anders zusammengestellte englischsprachige Fassung von 1997 stellt die vergleichenden Analysen zu Italien, Frankreich und den USA nun für eine internationale Leserschaft vor (Storper/Salais 1997). Die Gruppe um Eymard-Duvernay am CEE hat dann 2001 eine vergleichende Analyse zum Arbeitsmarkt in Frankreich und Großbritannien vorgelegt und die Ausweitung der komparativen Perspektive innerhalb des Ansatzes der EC weiter verfolgt (Bessy et al.

27 Die Arbeiten zur Analyse der französischen Lebensstilgruppen, Klassen und Sozialstruktur, die Bourdieu und Boltanski seit den 1970er-Jahren publiziert hatten (insbesondere Boltanski 1970; Bourdieu/Boltanski 1981; Bourdieu 1978, 1982), haben die Grundlagen für eine zeitgenössische Theorie der Klassifikation gelegt und waren auch für verschiedene Forschergruppen am INSEE maßgeblich. In dieser Zeit war der Wirtschaftswissenschaftler Robert Salais als Leiter einer Abteilung am INSEE tätig, der Division emploi.

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