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By Thilo Helpenstein

​Aktienkurse gelten als repräsentativ für den ‚wahren‘ Wert von Unternehmen, da sie der aggregierten Markterwartung bezüglich aller zukünftigen Renditen entsprechen. So plausibel dieser Zusammenhang in der Theorie ist, so komplex und undurchsichtig können die Mechanismen der Preisbildung in der Realität erscheinen, zumal die Markterwartung according to se nicht explizit messbar ist. Thilo Helpenstein leistet einen Erklärungsbeitrag zum besseren Verständnis der Erwartungsbildung des Marktes sowie dessen Reaktion bei Nichterfüllung von Erwartungen. Er verwendet regulierte Managmentprognosen als innovatives Surrogat der Markterwartung und analysiert die Wirkung von Ergebnisüberraschungen unter Berücksichtigung verhaltensökonomischer Erkenntnisse. Der Autor zeigt auf, wie Kapitalmarktteilnehmer auf Managementprognosen reagieren und welche Implikationen sich hieraus für supervisor, Anleger und Regulatoren ableiten lassen.

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So setzt sie einerseits die Unvollkommenheit der Märkte (unvollkommene Informationsverteilung und Kosten der Informationsbeschaffung) voraus. Andererseits erfordern die gewählte Definition von Entscheidungsrelevanz und insbesondere deren empirische Überprüfung die theoretisch und empirisch motivierte Annahme, dass sich alle öffentlich verfügbaren relevanten Informationen (umgehend) in den Marktpreisen niederschlagen, also einen gewissen Grad an Informationseffizienz. Nur dann lässt sich aus einer beobachtbaren Preisrevision im Kontext der Veröffentlichung von Unternehmenspublikationen schließen, dass die darin enthaltenen Informationen einen Informationsnutzen für den Kapitalmarkt besitzen.

33 Beobachtbare Ergebnisse könnten durch den Agenten bspw. mittels exogener Faktoren begründet werden, sodass kein Rückschluss auf die Qualität und Intensität seiner Arbeit möglich ist. 34 Andererseits besteht, auch wenn der Prinzipal die Handlungen des Agenten beobachten kann, das Risiko sog. verborgener Informationen (‚hidden information‘). 36 31 Vgl. hierzu grundlegend Jensen/Meckling (1976): 308. a. charakterlichen und fachlichen) Eigenschaften nicht vollständig beurteilen kann, ihm diese also verborgen (‚hidden characteristics‘) bleiben.

Ebenso kann auch die Prognoseberichterstattung im Rahmen der Agency-Theorie als Instrument des Monitoring mit dem Ziel der Reduktion der Agency-Kosten interpretiert werden; vgl. Barth (2009): 90. So ist durch ex-post-Betrachtung der Treffsi- 12 Konzeptioneller und terminologischer Rahmen (insb. 44 Diesem zufolge stellen Kapitalmarkttitel sog. Vertrauensgüter dar, deren Beurteilung im Gegensatz zu realen Gütern nicht anhand des Produktes selbst möglich ist. Aktuelle sowie potentielle Anleger sind zur Bewertung ihrer Investition auf ordnungsgemäße gegenwärtige und zukunftsorientierte Kapitalmarktinformationen über die voraussichtliche Entwicklung eines Unternehmens angewiesen, die ihnen fundierte (sowohl Investitions- als auch Desinvestitions-) Entscheidungen entsprechend ihrer jeweiligen Rendite-/Risikoorientierung ermöglichen.

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