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Download Struktur und Ereignis in theorievergleichender Perspektive: by Rainer Greshoff, Georg Kneer PDF

By Rainer Greshoff, Georg Kneer

"Struktur" und "Ereignis" gelten vielfach als unverzichtbare Begriffe, die das Zustandekommen sozialer Ordnung beschreiben und erklären wollen. Zu beiden Begriffen sowie zu deren Verhältnis existieren bis heute eine Reihe unterschiedlicher Auffassungen. Diese sind - ein einer Auswahl - Gegenstand der Buchbeiträge. Entlang des Duals "Struktur/Ereignis" werden von sechs Autoren und einer Autorin Konvergenzen und Divergenzen zwischen verschiedenen theoretischen Konzeptionen vergleichend herausgearbeitet. Das Ergebnis sind sieben Ausgangsbeiträge, zu denen die Autorin und alle Autoren Vernetzungsbeiträge verfaßt haben, in denen die Ausgangsbeiträge in komparativer Perspektive erörtert werden. Diese service provider des Buches soll dazu beitragen, verschiedene Positionen in den Sozialwissenschaften befriedigender miteinander vermitteln zu können.

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Herausgeber: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach ist Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler.

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Diese Erwartungen betreffen aber nicht Einstellungserwartungen, sondern Verhaltens- bzw. Handlungserwartungen (vgl. Weber 1973: 441, 453). Verhaltens-/Handlungserwartungen sind als verknüpft anzunehmen mit Einstellungserwartungen. 43 Sie wird im wesentlichen aus Webers Ausführungen in den Grundbegriffen gewonnen (vgl. Weber 1976: 13 ff). 43 in der Literatur werden dazu noch Erwartungserwartungen als Weber bekannt erwähnt (vgl. B. Weiß 1992: 84). Daß Erwartungserwartungen zu jeder sozialen Beziehung gehören, wird von Weber 42 34 Rainer Greshoff iii) Bezüglich der zu einer sozialen Beziehung gehörenden Handlungen fällt auf, daß Weber nicht darauf abhebt, daß sie von einer bestimmten Art sein müssen (vgl.

Betrieben werden" kann (Weber zit. nach Mommsen 1965: 137). 56 40 Rainer Greshoff Kommunikation - von der verstehenden Instanz - auf die Mitteilung "reduziert" und die Mitteilung als Handlung begriffen. Das derart entstandene Handlungsverständnis57 dient dazu, "Anschlußgrundlagen für weitere Kommunikationsverläufe" zu schaffen (Luhmann 1984: 193). Um diese "Reduktion" erfassen zu können, ist Luhmann "Handlungstheoretiker". Mit Handlungstheorie ist aber kein angemessenes Verständnis des Sozialen möglich.

62). Daß Soziales Gedankliches usw. umfaßt, ist von Weber her nicht zu bestreiten, denn er konzeptualisiert es so, daß es als sinnhaftes Geschehen (auch) "subjektive(n) Erlebnisse(n), Vorstellungen, Zwecke(n)" umfaßt (Weber 1976: 245). Aber ist dies- im Sinne Luhmanns (vgl. Nr. 65)- ein Mangel von Webers Konzeption? Bevor ich die Frage diskutiere, sind noch einige andere Punkte einzubeziehen. Für die Reproduktion von Kommunikationen (Stichwort "Anschlußfähigkeit") kommt in Luhmanns Ansatz dem Zusammenspiel von Selbstreferenz (als Moment von Kommunikation) und Struktur eine zentrale Bedeutung zu.

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