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By Emil Fischer (auth.), M. Bergmann (eds.)

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Herausgeber: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach ist Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler.

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Obschon sie hübsch kristallisieren, ist die Garantie der Einheitlichkeit doch nicht gegeben, und selbst wenn man diese zugeben und damit die Richtigkeit eines Molekulargewichts von 15 000-17 000 für manche Hämoglobine anerkennen will, so ist doch noch immer zu beachten, daß das Hämatin nach allem, was wir von seiner Struktur wissen, mehrere Globinreste fixieren kann. Wenn diese nun untereinander gleich sind, so würde das Isomerieproblem des Hämoglobins auf die Isomerie des viel kleineren Globinmoleküls reduziert sein.

Will man auch von der Tautomerie der Amidgruppen absehen, so genügt für den gleichen Zweck Formel [3]. Komplizierter werden die Verhältnisse bei den Aminodicarbonsäuren und den Diaminosäuren, weil die Peptidbindung an drei Stellen eintreten kann. Hier sind verschiedene Fälle zu unterscheiden, bei deren Betrachtung ich optische Isomerie und Tautomerie nicht mehr berücksichtigen werde. Polypeptide mit 1 Mol. Asparaginsä ure oder 1 Mol. GI utaminsä ure. Wie die Strukturformel der Asparaginsäure COOH I H 2N - CH I CH 2 ~OOH -COOH oder abgekürzt H 2N- I --COOH zeigt, kann die Anheftung einer gewöhnlichen Aminosäure sowohl an der NH 2-Gruppe wie an jedem der beiden Carboxyle stattfinden, und die Gewinnung aller dieser Formen liegt durchaus im Bereiche der experimentellen Möglichkeiten 1) • Für Dipeptide aus 1 Mol.

Arbonsäuren und (n-A) gewöhnlichen, untereinander verschiedenen Aminosä uren. (n+ A)! [16] Zahl der Isomeren (A + I)! • Die Formel ist die Verallgemeinerung der 4 vorhergel1enden. Sie umfaßt auch alle Peptide, die nur aus Aminodicarbonsäuren zusammengesetzt sind. Sie steht in einfacher Beziehung zu Formel [ll] für Peptide mit A untereinander gleichen Aminodicarbonsäuren und durch Verallgemeinerung ergibt sich daraus für n-Peptid aus A Aminodicarbonsäuren, von denen bund c untereinander gleich sind, und (n-A) gewöhnlichen Aminosä uren, von denen d und e untereinander gleich sind, [17] Fis ehe r, Aminosäuren II.

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